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Wie man eine überzeugende Motivationsnotiz schreibt

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Im Oktober 2021 stellten wir Euch unser neues Feature vor – die Motivationsnotiz. In diesem Artikel gehen wir auf verschiedene Möglichkeiten ein, wie du diese verfasst und zeigen dir, wie sie dich bei deiner Stellensuche unterstützen kann.

Gründe für das Verfassen einer Motivationsnotiz  

Auf dem heutigen Rekrutierungsmarkt dreht sich alles um Schnelligkeit. Unsere Kunden lieben unseren schnellen Prozess, der kein Motivationsschreiben erfordert. Aufgrund des Feedbacks unserer Unternehmen und Kandidaten wurde uns jedoch klar, dass unsere Bewerber und Bewerberinnen gerne eine optionale Funktion hätten, die ihnen die Möglichkeit gibt, Informationen über ihre Motivation mitzuteilen, die in ihrem Lebenslauf oder ihrem Profil keinen Platz gefunden haben. 

Die Motivationsnotiz ist nicht vergleichbar mit einem Motivationsschreiben oder Anschreiben. Wir haben uns gegen ein Anschreiben entschieden, weil es den Bewerbungsprozess sowohl von Seiten der Unternehmen, als auch von Seiten der Bewerber unnötig in die Länge zieht. Darüber hinaus kann es für Bewerber viel Arbeit bedeuten, verschiedene Anschreiben zu verfassen, ohne sicher zu sein, ob die Unternehmen die Zeit haben, diese auch zu lesen. Denn Recruiter haben im Durchschnitt nur 6 Sekunden Zeit, um einen Lebenslauf zu beurteilen. Vielen Personalern fehlt somit schlichtweg die Zeit, um lange Motivations- oder Anschreiben zu lesen. Unser kunden- und kandidatenorientierter Ansatz bedeutet, dass unser Produkt ständig basierend auf dem Feedback aller am Prozess Beteiligten weiterentwickelt wird, weshalb wir die optionale Motivationsnotiz-Funktion in MoBerries integriert haben. Unser Ziel war es, ein Gleichgewicht zwischen Effizienz und persönlicher Motivation zu finden.

Mit MoBerries Motivationsnotiz hat der Kandidat nun die Möglichkeit, seine Gründe für die Bewerbung auf diese Stelle darzulegen und sich so von anderen Kandidaten abzuheben. Den von uns befragten Unternehmen gefiel die Idee, eine kleine Notiz zu haben, die ihnen die Motivation des Bewerbers zeigt und ihnen hilft, die Bewerber effizient zu verstehen.

Diese Funktion soll keine Hürden für Bewerber darstellen, sondern ihnen die Kernfunktion eines Motivationsschreibens bieten – nur ohne den hohen Aufwand.

Im Folgenden haben wir einige Fälle aufgeführt, in denen es sinnvoll ist, diese Funktion zu nutzen:
  • Du kannst deine Bewerbung verbessern, wenn Sie nicht mit den Anforderungen der Stellenbeschreibung übereinstimmen
  • Bei Stellen, die sehr begehrt sind und du dich von anderen abheben möchtest 
  • Du möchtest zusätzliche Informationen präsentieren
  • Stellen in bestimmten Branchen, in denen eine besondere Motivation von Vorteil ist (Umweltschutz, etc.);
  • Führungspositionen, die einen Einblick in den Führungsstil oder die Arbeitsmethoden des Bewerbers erfordern.
  • Sie können die Notiz nutzen, um Aspekte aus Ihrem Lebenslauf zu erläutern

Somit stellt sich zuletzt die Frage, wie eine gute Motivationsnotiz aussieht und wie sie Inhaltlich aufgebaut sein sollte.

Was gehört in die perfekte Motivationsnotiz?

Wie bereits erwähnt, ist die Motivationsnotiz eine Möglichkeit, dem Unternehmen deine Motivation in einer kleinen Notiz darzulegen. Das heißt, in diesem Abschnitt der Bewerbung solltest du versuchen, auf den Punkt zu kommen und deine Beweggründe in einem kurzen, aber dennoch prägnanten Absatz darzustellen. Laut einer Studie wissen 57 % der Befragten in einem solchen Fall nicht, was Sie schreiben sollen. MoBerries bietet euch hierfür nützliche Tipps für eine überzeugende Motivationsnotiz:

Grundvoraussetzungen für eine gute Motivationsnotiz:
  • Korrekte Rechtschreibung und Grammatik sind essenziell
  • Halte dich kurz und konzentriere dich auf das Wesentliche
  • Versuche eine Struktur aufrecht zu halten
  • Wiederhole nichts aus deinem Lebenslauf

Hier siehst du eine Motivationsnotiz, die nicht optimal ist. Es sind Fehler vorhanden auf die wir im Folgenden eingehen:

Mit ein paar Tipps wird deine Motivationsnotiz viel besser aussehen:

Doch wir haben einfache Tipps um eure Motivational Notiz zu optimieren. Um eine Struktur in deine Motivationsnotiz zu bringen, empfehlen wir dir, die Notiz in drei Teile zu gliedern:

Einleitung – Wie spreche ich Unternehmen an?

Die Zeit eines Personalverantwortlichen Bewerbungen zu prüfen ist begrenzt, weshalb die Aufmerksamkeitsspanne bei allen Bewerbungsunterlagen sehr kurz ist. Umso wichtiger ist es, dass deine Bewerbung heraussticht. 

Der Anfang einer jeden Motivationsnotiz ist die Begrüßung. Falls in der Stellenbeschreibung ein Name angegeben ist, spreche diese Person bestenfalls direkt an. Sollte dies nicht der Fall sein, kannst du die Anrede allgemein gestalten. Überlege welche Ansprache zu der Branche des Unternehmens passt und welche Form du wählen willst. Ob deine Motivationsnotiz nun sehr förmlich oder per du geschrieben werden sollte, können wir dir pauschal nicht beantworten. Du musst ein Gefühl dafür entwickeln, welches Unternehmen auf Förmlichkeit acht gibt und welches mehr Wert auf Offenheit legt. Viele Corporate Firmen legen Wert auf eine förmliche Ansprache und Start-ups freuen sich, wenn man direkt kommuniziert, doch ist dies eben nicht pauschal zu beantworten und unterscheidet sich von Branche zu Branche.

Ein guter Hinweis kann der Ton der Stellenanzeige selbst sein. Ist der Ton in der Stellenbeschreibung eher förmlich, solltest du dein Motivationsschreiben darauf abstimmen, und dasselbe gilt für einen eher informellen Ton.

Mittelteil – Was will ich vermitteln?

Mit der Motivationsnotiz versuchst Du dem Unternehmen klar zu machen, dass Du der perfekte Kandidat bist. Der beste Tipp ist, mit Kompetenz herauszustechen aus einer Vielzahl von Bewerbern, denn Unternehmen wollen Experten einstellen. Es besteht die Möglichkeit, einen Fließtext zu schreiben oder Ihre Motivationnotiz in einer Auflistung darzustellen.

Fragen die in deiner Motivationsnotiz beantwortet werden sollten:

  • Warum passt du zum Unternehmen?
  • Welche Kernkompetenzen besitzt du?
  • Besitzt du dieselben Werte wie das Unternehmen, wenn ja welche?
  • Warum willst du in dieser Branche arbeiten?
  • Was verbindet dich mit dem Produkt des Unternehmens?
  • Welche persönlichen Ziele und Motive hast du und wie hilft das Unternehmen dabei, diese zu erreichen.

Schluss – Wie verabschiede ich mich?

Gebe dem Unternehmen einen kleinen kreativen Output, verpackt in einer Verabschiedung. Dies vermittelt dem Arbeitgeber einen positiven letzten Eindruck. Verzichte auf Floskeln und versuche, deine Freude über die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs zu vermitteln. Es ist eine gute Gelegenheit, dem Unternehmen deine Visionen zu zeigen und zu beweisen, dass du hoch motiviert sind.  

Den besten Tipp, den wir dir mitgeben können, ist “Bleib du selbst”. Setze dich mit dem Unternehmen auseinander und schildere deine Wertvorstellung. Versuche, dem Unternehmen bestmöglich dein Interesse zu vermitteln – so hinterlässt du nachhaltig den bestmöglichen Eindruck.

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